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Produkt­entwicklung für Start-ups

Von der Idee zum verkaufsfähigen Produkt

Start-ups kommen mit einer Idee und einem begrenzten Budget zu uns — nicht mit einem Lastenheft. Der Unterschied zur Arbeit mit einem etablierten Hersteller liegt nicht in der Technik, sondern in der Reihenfolge: Zuerst muss geklärt sein, ob das Produkt herstellbar und zu welchen Stückkosten es herstellbar ist. Denn die Stückkosten Ihres späteren Produkts entstehen nicht in der Fertigung, sondern in der Konstruktion — und sie sind nach der Werkzeugfreigabe praktisch nicht mehr korrigierbar.

Einstieg
Machbarkeit und Kostenrahmen als abgegrenzte erste Stufe
Leistungsumfang
Konzept · Konstruktion · Prototyp · Werkzeug · Serie
Für wen
Erstes serienfähiges Produkt, Hardware-Start-ups, Ausgründungen
Vertraulichkeit
Vereinbart vor dem ersten inhaltlichen Gespräch
Rechte
Konstruktionsdaten, Berechnungen und Werkzeugunterlagen gehen an Sie

Was Start-ups bei uns anders bekommen

Vier Punkte, in denen sich die Arbeit mit einem jungen Unternehmen von der mit einem Serienhersteller unterscheidet. Sie betreffen nicht die Technik, sondern das Vorgehen und das Risiko.

Machbarkeit vor Investition

Bevor Werkzeugkosten entstehen, klären wir in einer kompakten ersten Stufe, ob sich Ihr Konzept fertigen lässt und mit welchen Stückkosten und Werkzeuginvestitionen zu rechnen ist. Wenn eine Idee in dieser Form nicht wirtschaftlich herstellbar ist, sagen wir das — zu einem Zeitpunkt, an dem es noch nichts kostet.

  • Fertigbarkeit des Konzepts
  • Stückkosten-Abschätzung
  • Werkzeuginvestition
  • Realistischer Zeitrahmen

Stufenweise investieren

Ein Serienwerkzeug ist selten der erste richtige Schritt. Häufig ist ein Einfachwerkzeug oder eine Kleinserie sinnvoller: Sie bekommen verkaufsfähige Teile, sammeln Markterfahrung und legen das Serienwerkzeug erst aus, wenn die Geometrie steht.

  • Funktionsmuster statt Serienteil
  • Einfachwerkzeug für die Kleinserie
  • Serienwerkzeug erst bei stabiler Geometrie
  • 3D-Druck, wenn er die bessere Antwort ist

Unterlagen für Investoren

Aus der Entwicklung entstehen ohnehin Nachweise: FEM-Berechnungen, Toleranzanalysen, bemusterte und vermessene Teile, eine belastbare Stückkostenkalkulation. Wir dokumentieren diese Ergebnisse so, dass sie in Finanzierungsgesprächen und gegenüber Fördergebern verwendbar sind.

  • FEM-Berechnungen und Festigkeitsnachweise
  • Vermessene Bemusterungsteile
  • Stückkosten- und Werkzeugkalkulation
  • Technische Dokumentation für Förderanträge

Ein Ansprechpartner

Für ein kleines Team ist die Koordination von Konstrukteur, Werkzeugmacher, Spritzgießer und Maschinenbauer der eigentliche Aufwand. Bei uns liegen Produktentwicklung, Werkzeugkonstruktion und Sondermaschinenbau im selben Haus — Sie führen ein Projekt, nicht vier Schnittstellen.

  • Konstruktion und Werkzeug aus einem Haus
  • Keine Schnittstellenverluste
  • Ein Projektverantwortlicher
  • Erfahrung aus über 30 Jahren Serienfertigung

Womit wir Ihr Produkt absichern

Realistisch über Stückzahlen sprechen

Werkzeugkosten rechnen sich über die Stückzahl. Wir rechnen mit Ihnen durch, ab welcher Menge welches Werkzeugkonzept trägt — und benennen es, wenn 3D-Druck oder ein Zukaufteil für Ihre erste Serie die bessere Antwort ist als ein eigenes Werkzeug.

Schutzrechte und Vertraulichkeit

Ihre Idee bleibt Ihre Idee. Vertraulichkeit vereinbaren wir vor dem ersten inhaltlichen Gespräch, und die Ergebnisse der Entwicklung — Konstruktionsdaten, Berechnungen, Werkzeugunterlagen — gehen vollständig an Sie über.

FEM statt Bauchgefühl

Wo ein Bauteil belastet wird, rechnen wir es. Das ersetzt Prototypenschleifen, die bei knappem Budget besonders teuer sind, und liefert gleichzeitig den Nachweis, den Investoren und Prüfstellen sehen wollen.

Fertigungsgerecht von der ersten Skizze

Entformbarkeit, Wandstärken und Toleranzketten bestimmen die Stückkosten. Wer sie erst nach dem Design prüft, zahlt zweimal: einmal für die Änderung, einmal für die verlorene Zeit.

Prototypen über etablierte Partner

Stereolithographie, SLS und Lasersintern, Vakuumabguss — über eingespielte Partner, ohne dass Sie eigene Lieferantenbeziehungen aufbauen müssen.

Serienbegleitung nach dem Start

Nach der Freigabe endet das Projekt nicht. Änderungsstände, Werkzeugkorrekturen und Anpassungen an neue Varianten betreuen wir über den Produktlebenszyklus.

Der Stufenplan

Vier Stufen, vier Entscheidungen. Jede Stufe endet mit einem belastbaren Ergebnis — Sie investieren in die nächste erst, wenn die vorige das Produkt bestätigt hat. Kein Schritt zwingt zum nächsten.

Stufe 1MachbarkeitKonzept, KostenrahmenStufe 2FunktionsmusterPrototyp, TestStufe 3KleinserieEinfachwerkzeugStufe 4SerieSerienwerkzeugJede Stufe ist eine eigene Entscheidung — kein Schritt zwingt zum nächstenInvestition InvestitionStufe 1MachbarkeitKonzept, KostenrahmenStufe 2FunktionsmusterPrototyp, TestStufe 3KleinserieEinfachwerkzeugStufe 4SerieSerienwerkzeugJede Stufe ist eine eigene Entscheidung —kein Schritt zwingt zum nächsten
Stufenplan für Start-up-Projekte. Die Größe der Stufen entspricht dem Investitionsniveau: Der größte Teil der Kosten entsteht erst, wenn Machbarkeit, Funktion und Geometrie bereits belegt sind.
  1. 1

    Machbarkeit

    Konzept bewerten, Fertigbarkeit prüfen, Stückkosten und Werkzeuginvestition abschätzen. Ergebnis: eine belastbare Entscheidungsgrundlage.

  2. 2

    Funktionsmuster

    Konstruktion und Prototyp, geprüft unter realen Bedingungen. Ergebnis: ein Teil, das man in die Hand nehmen und zeigen kann.

  3. 3

    Kleinserie

    Einfachwerkzeug oder Kleinserienfertigung. Ergebnis: verkaufsfähige Teile und echte Markterfahrung, bevor das Serienwerkzeug entsteht.

  4. 4

    Serie

    Serienwerkzeug, Bemusterung, Freigabe und Serienbegleitung. Ergebnis: ein Produkt, das wirtschaftlich und wiederholbar gefertigt wird.

Häufige Fragen

Wir haben nur eine Skizze — reicht das für ein Gespräch?

Ja. Die meisten Start-up-Projekte beginnen bei uns mit einer Handskizze oder einem 3D-Druck aus dem Baumarktmaterial. Wichtiger als die Datenlage ist, dass Funktion und Zielgruppe klar sind — daraus lassen sich Fertigungsverfahren und Kostenrahmen ableiten.

Was kostet die erste Stufe?

Die Machbarkeitsstufe ist bewusst klein gehalten und wird als abgegrenztes Paket angeboten, damit die Einstiegshürde niedrig bleibt. Den konkreten Umfang legen wir nach einem Erstgespräch fest.

Wem gehören die Konstruktionsdaten?

Ihnen. Konstruktionsdaten, Berechnungen und Werkzeugunterlagen gehen vollständig an Sie über. Vertraulichkeit vereinbaren wir vor dem ersten inhaltlichen Gespräch.

Ab welcher Stückzahl lohnt sich ein eigenes Werkzeug?

Das hängt von Bauteilgröße, Werkstoff und Zykluszeit ab und lässt sich nicht pauschal beantworten. Wir rechnen die Schwelle für Ihr Bauteil durch — und sagen es, wenn 3D-Druck oder ein Zukaufteil für Ihre Startmenge günstiger ist.

Können Sie auch bei Förderanträgen unterstützen?

Wir liefern die technische Substanz: Machbarkeitsbewertung, Berechnungen, Kostenkalkulation und Zeitplan in einer Form, die sich in Förderanträge und Investorenunterlagen übernehmen lässt. Die Antragstellung selbst übernehmen Sie oder Ihr Berater.

Wie lange dauert es von der Idee zum verkaufsfähigen Produkt?

Realistisch sind bei einem überschaubaren Kunststoffbauteil sechs bis zwölf Monate bis zur Kleinserie, abhängig von Prüfaufwand und Werkzeugbeschaffung. Den Zeitplan legen wir in der Machbarkeitsstufe fest, damit Sie ihn gegenüber Investoren belegen können.

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